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MMA in Frankfurt

Der Begriff "Mixed Martial Arts (MMA)" taucht unter vielen verschiedenen Namen auf, aber er beschreibt einzig und allein den wahren Inhalt von den Kampfsportsynonymen, die viele unter "no holds barred, valetudo, freefight, cagefights etc." kennen. Diese Begriffe haben in der jüngeren Vergangenheit und ganz besonders in Deutschland ein Bild entworfen, welches den gemischten Kampfkünsten nicht gerecht wird und wir möchten uns von diesen Namen, als auch diesem Bild stark distanzieren. Dieser Sport hat nichts mit Gewaltverherrlichung und schon gar nichts mit regellosem ("Valetudo"=alles geht oder "freefight"= freies Kämpfen) Kampf zu tun. Im Gegenteil, die Wettkämpfe im MMA sind streng reguliert und die Sicherheit der Athleten hat immer höchste Priorität. Wie man dem Namen "MMA" bereits entnehmen kann, handelt es sich bei den gemischten Kampfkünsten um eine Kombination von verschiedenen Kampfstilen, die jeden Bereich des Kampfes abdecken. Es werden Tritt-, Schlag-, Clinch-, Wurftechniken sowie Halte- und Aufgabegriffe verwendet. 

Das Training ist sehr anspruchsvoll, aber dient nicht ausschließlich Wettkämpfern, sondern jedem, der sich mit sportlichem Eifer und Disziplin körperlich fit halten und darüber hinaus alle wichtigen Elemente der Selbstverteidigung erlernen möchte. MMA setzt sich wie og. aus verschiedenen Kampfstilen, die wir auch einzeln anbieten, zusammen. Unser Angebot umfasst das Thai-/Kickboxen, klassisches Boxen, Submission Wrestling/No-Gi Jiu Jitsu und spezielles Wurftraining mit Techniken aus dem Judo, Jiu Jitsu, Freistil- als auch dem Griechisch-/Römischen Ringen.

Bei Wettkämpfen sind die Kämpfer, wie bei allen Kampfsportarten, in unterschiedliche Gewichtsklassen eingeteilt und unterliegen einem strikten Reglement. Bei weiteren Fragen können Sie gerne jederzeit an unser Personal wenden.

Geschichte

Von 776 bis 720 v. Chr. zählten zu den olympischen Disziplinen hauptsächlich verschiedene Laufsportarten, bis 708 v. Chr. Ringen eingeführt wurde. 688 vor Christus wurde den olympischen Disziplinen noch Boxen hinzugefügt. Boxen war ein sehr populärer Sport bei den Olympischen Spielen, und es kam sehr schnell die Frage auf: Wer ist der beste Kämpfer? Der Boxer oder der Ringer? 

Diese Fragestellung ist die eigentliche Geburtsstunde des MMA-Sportes. Aber bis zu diesen drei Buchstaben sollte noch viel Zeit vergehen. Zuerst nannte man diesen Sport Pankration. Im Jahre 648 v. Chr. wurde dieser Sport olympisch (33. Olympische Spiele). Pankration sollte endlich die Frage nach dem Besten aller Kämpfer, den besten Kampfstilen beantworten. Pankration bedeutet soviel wie "die ganze Kraft" oder "die ganze Stärke".

Die griechische Mythologie besagt, dass Herkules und Theseus verantwortlich dafür waren, dass dieser Sport bei den Olympischen Spielen eingeführt wurde. Einige Geschichtsforscher meinen jedoch, dass Soldaten das Pankration als eine Art Training für den Krieg entwickelt haben. Andere Quellen behaupten wieder, dass die Ägypter schon 2600 vor Christus Pankration ausübten. Zusammenfassend kann man nur sagen, dass das Wissen um die genauen ursprünglichen Wurzeln dieses Sportes verlorenging.

Die Männer durften beim Pankration schlagen, treten und alle Teile ihres Körpers verwenden, außerdem durften sie ringen und den Kampf auch am Boden fortsetzen. Es gab von Anfang an sportliche Regeln. 

Das eigentliche Ziel war es, den Gegner mit allen möglichen Mitteln zum Aufgeben zu bewegen. Die Kämpfe dauerten solange, bis einer durch Handheben aufgab oder die Sonne unterging.

Pankration-Kämpfer genossen ein hohes Ansehen, da die Sportler Boxen und Ringen beherrschen mussten.

Die ersten olympischen Sportler waren keine Amateure, sie waren professionelle Kämpfer. Ein Pankration-Champion wurde sehr gut bezahlt, musste keine Steuern zahlen und wurde von der Stadt ernährt. Im Jahre 393 nach Christus beendete Theodosius die Olympischen Spiele, da sie mit dem christlichen Glauben nicht kompatibel wären. 

In der einen oder anderen Form überlebten die Pankrationkämpfe jedoch. Zu verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Namen lebte die Idee, "den besten aller Kämpfer zu finden", weiter. In der Provence in Frankreich zum Beispiel gibt es eine spezielle Art des Ringens namens Brancaille, bei der Schläge erlaubt sind. Man kennt solche Kämpfe auch aus dem alten Japan (bei verschiedenen Jiu-Jitsu-Stilen), ebenso wie in Brasilien das Luta Livre und Vale Tudo.